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Bilder unserer Innungsfahrt nach Rothenburg ob der Tauber (von Elke und Steffen Huber)

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Die Bätjes aus Magdeburg waren diesmal "schuld", dass unsere Fahrt 2014 nach Rothenburg o.d. Tauber ging. Bereut haben wir es nicht. Eigentlich sah der Wetterbericht ganz gut aus. Aber entgegen allen Ankündigungen verfolgte uns Regen unterschiedlichster Intensität die gesamte Fahrt über. Start war vor 9.00 Uhr in Göttin. Weitere Zustiege erfolgten in Rehbrücke, Köckern und Frankenwald, bis wir schließlich in Beilngries auch die Familie Weisheit aus Thüringen mit Enkel Hannes begrüßen konnten.
Nun vollständig, fielen wir mit insgesamt 28 Personen in die Tischlerei/Drechslerei Lachermeier ein, wo uns Katharina Lachermeier aufs Herzlichste u.a. mit frischen Brezeln und gutem fränkischem Bier begrüßte, die große Werkstatt zeigte und uns über Produktion und Werdegang der ehemaligen Brauerei berichtete. Eine schöne Stunde unter Kollegen mit neuen Eindrücken!
Danke, liebe Katharina! Danke Familie Lachermeier!
Die nächste Station unserer Fahrt führte uns bereits in die historische Altstadt von Rothenburg, wo uns ein stimmgewaltiger und sehr freundlicher Stadtführer die Geschichte der Stadt, verbunden mit allerlei Kuriositäten nahe brachte. Auch aus 20 Metern Entfernung war jedes Wort prächtig zu verstehen - ganz im Sinne von alternden, hörgeschädigten Handwerkern. Der fortwährende Nieselregen störte dabei nicht wirklich.
Mit einer Stunde Verspätung trafen wir schließlich gegen 20.30 Uhr in Oderdachstetten in der Pension Hofmann ein. Das verspätete, gute und reichliche Menü wurde mit allerlei alkoholischen Getränken heruntergespült und von schönen Gesprächen begleitet.

Der nächte Morgen brachte Wolken, aber keinen Regen, so dass Optimismus aufkeimte. In Rothenburg wurden wir um 09.30 vom Chef des Weingutes Glocke empfangen und mit vielen interessanten Erklärungen durch den Weinberg geführt. Der dem Wein verfallene Winzer stellte uns bei einer Verkostung in seinem urigen Weinkeller vier seiner Weine vor und unterhielt uns mit seiner offensichtlichen Liebe zu diesem alten Getränk, viel Wissenswertem und Kuriosem prächtig. Verspätet ging es ans Mittagessen im gleichen Haus. Leider dauerte alles viel länger als geplant, so dass der weitere Ablauf ins Schlingern geriet. Mit anderthalb Stunden Verspätung kamen wir schließlich im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim an. Dort musste nun improvisiert und unsere Gruppe je nach Interessenlage geteilt werden. Vor allem die Frauen blieben auf dem wunderschön angelegten Gelände, während die eher technisch Interessierten die Firma Endress Holzfeuerungsanlagen in Burgbernheim unsicher machten. Zwar wurde im Betrieb nicht gearbeitet, aber der Vertriebsleiter versuchte uns alle Fragen zu beantworten und die Details der Herstellung nahe zu bringen.
Die Zeit meinte es gut mit uns und so blieb noch eine gute Stunde davon, um auch dieser Gruppe noch einen Blick ins Freilandmuseum zu ermöglichen. Und gelohnt hat es sich in jedem Fall! Zwischen historischen Gebäuden, Hühnern, Ziegen, Tauben, Kühen und Schweinen, eingebettet in ein abwechslungsreiches Gelände, lugte schließlich noch die Sonne hervor. Die Wirtsleute liefen abends zu Hochform auf und so wurde das Abendessen zu einem kulinarischen Hochgenuss.

Der nächste Morgen empfing uns bereits mit kräftigen Sonnenstrahlen und nach dem Auschecken und Abrechnen chauffierte uns unser Fahrer von Wetzel-Tours sicher wieder an den Rand der Rothenburger Innenstadt. Nun hatte jeder freie Bahn, seinen eigenen Interessen nachzugehen. Ob St.Jakobs-Kirche mit den Schnitzereien von Tilmann Riemenschneider, Käthe Wohlfahrt, Shopping in den vielen kleinen Geschäften, Kriminalmuseum oder einem Spaziergang auf den Wehrgängen - für jeden sollte etwas dabeigewesen sein. Zwischen tausende Japaner hindurch, schlängelten wir uns schließlich nach 4 Stunden wieder zu unserem Bus zurück.
Auf der Rückfahrt verließen die Teilnehmer nach und nach den Bus, so dass sich die Letzten gegen 20.45 Uhr in alle Himmelsrichtungen verstreut hatten....

Steffen Huber, Obermeister



Vielen Dank der Katharina Lachermeier für den freundlichen Empfang und die Führung durch die Werkstatt.